Steckbriefe MUS-E Artists

Carin Frei



Kunstsparten
Tanz: Choreographie
Tanz: Improvisation
Rhythmik, Körper
Sprechtheater
Musiktheater
Musical/Oper/Operette

 

Künstlerische Erfahrungen

REGIE

2017 DIE FÜRCHTERLICHEN FÜNF Theaterwerkstatt Gleis 5

2010 DIE LIEDER DES WASSERS Circus Cucinello

2009 DOMINIK DACHS UND DIE KATZENPIRATEN Theater Casino Zug

2008 PETER UND DER WOLF Theater Casino Zug

2005 DIE STUNDE DES HERRN BLAU Theater Casino Zug

2004 BABAR Theater Casino Zug

SCHAUSPIEL

2017 Rosa in DER SCHWARZE KUSS 

2016 Mary in DR. JEKYLL UND MR. HIDE

2014 Tänzerin im Stück WILDWECHSEL von Gisa Frank

2009 Rolle des Igels Nicki Ticki in DOMINIK DACHS

2005 Rolle der Prinzessin in DIE STUNDE DES HERRN BLAU

2005 Rolle der Chiara in FRANCESCO, Theaterfestival Origen in Savognin, Regie: Giovanni Netzer

2003 Choreographieassistenz für Tanzcompanie OBVIAM EST, Regie: Martin Bartelt

2003 Konzept, Regie,Hauptrolle in der Diplomarbeit RIITA RIITA RÖSSLI an der Scuola Teatro Dimitri, aufgeführt in Verscio

2003 Regieassistenz LOST AND FOUND, Abschlussstück an der Scuola Teatro Dimitri, aufgeführt in Verscio, Regie: Marisa Godoy

2002 Varietè- Varietà, aufgeführt in Verscio, Regie: Dimitri

2002 TANZTHEATER, aufgeführt in Sinaia (RO), Weimar (D) und Verscio, Regie: Martin Bartelt

 

WEITERES

 

2009 - 2012 Leitung der Sparte Tanz im Projekt MTT (Musik, Theater, Tanz) an der Atelierschule Zürich, danach an der SBW Herisau (Theater)

2017 Projektwoche LEBEN IN UNSICHEREN ZEITEN Leitung Schlusschoreo   Kantonsschule Romanshorn

2009 Projektwoche ODYSSEE, Kantonsschule Romanshorn, Leitung Tanz

2008 Leitung der Sparte Tanz im Projekt TEATRO E APPRENDIMENTO in den Schulen von Ascona, Breganzona, Cavigliano und Lugano (unterstützt durch den Schweizer Nationalfond für Forschung)

seit 2003 Lehrerfortbildungskurse (GR) im Bereich Theater und Bewegung

seit 2003 Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien (KIGA – 6. Klasse) zu den von mir inszenierten Theaterstücken für die Animation Schulmusik Zug

2007 A BOX I NEVER DARED TO OPEN Theaterwoche in Jonschwil mit den Abschlussklassen der Oberstufe

2003 – 2008 Mitarbeit an versch. Theaterprojekten TEATROINFANZIA in den Schulen Cavigliano, Tegna, Locarno und Ascona

1999 Konzept und Regie der Aufführung "Arbeit am Baugerüst", aufgeführt in Chur und der Gymnaestrada in Goeteborg (S)

 

 
Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit und ohne Kinder

Seit meinem Abschluss 2003 an der Scuola Teatro Dimitri, spiele ich mit Schulklassen Theater und gebe meine Erfahrungen an Lehrerfortbildungen und Schilfkursen weiter. Dabei profitiere ich davon, dass ich Lehrerin bin. Ich bin es gewohnt Klassen zu führen und habe eine grosse Verbundenheit zum Ort des Geschehens. Dieser Hintergrund gibt mir die Freiheit als Schauspielerin auf die Kinder zuzugehen, ohne Angst vor Chaos und Disziplinfragen, damit im gewohnten Umfeld Ungewohntes entstehen kann.

Entstanden sind mit Klassen unter anderem:

Dreigroschenoper (MTT Atelierschule Zürich)

Choreografische Lesung zu Peter Bichsels Kindergeschichten (4. Klasse)

Der Räuber Knatter Ratter (2. Klasse)

Eine Nacht im Museum (MTT Atelierschule Zürich)

Zäller Wianacht (5. Klasse)

Es Zeicha vom Himmel (1. – 3. Klasse)

Die wahre Geschichte aller Farben (1.-6. Klasse)

Die Geschichte des Blues (MTT Atelierschule Zürich)

A box i never dared to open (3. Real- und Sekundarstufe)

Kleiner Bruder Watomi (Einführungsklasse)

Ein Piratenstück (Einführungsklasse)

Klatschbumbäng (5. Klasse)

Der Prinz mit den Eselsohren (1.-6. Klasse)

WIR (6. Klasse)

Il principe dei fiori (1. Klasse)

La zuppa del coraggio (2. Klasse)

Le metamorfosi (4. Klasse)

KONTRAST (Projekt Schulhaus Mitteldorf) 

 

Meine Motivation zur Tätigkeit im Programm MUS-E

Das MUS-E Programm überzeugt mich sowohl als Schauspielerin, als Lehrerin, wie auch als Mutter. Diese Überzeugung, basiert auf den vielen Theaterprojekten mit Klassen, die ich schon realisiert habe. Sie sind meine Motivation zur Mitarbeit an diesem tollen Programm, denn ...

... als Schauspielerin erlebe ich, wie viel Kraft und Qualität die Kinder ins Spiel bringen, wenn sie sich auf den Prozess einlassen. Sie wachsen über sich heraus und überzeugen mit ihrer Präsenz und Natürlichkleit.

... als Lehrerin erlebe ich, wie jedes Kind davon profitiert, wenn es sich gezielt mit seiner Fantasie auseinandersetzt und wie gross die Auswirkung auf das Selbstvertrauen der Kinder ist. Dazu kommt, dass eine externe Lehrperson frische Luft mitbringt, neue Türen öffnet und der Lehrperson die Möglichkeit gibt, ihre Klasse aus einer andern Perspektive wahrzunehmen.

... als Mutter wünsche ich meinem Sohn, dass er ganzheitlich herausgefordert wird und er verschiedenen Möglichkeiten begegnet, dies in Wort, Bild, Klang und Bewegung auszudrücken.

 
Was macht die Einzigartigkeit meiner Workshops aus

Bewegung, Spiel mit Wort und Text, Stille hörbar werden lassen, zuhören, zuschauen, erfinden, sich verlieren, suchen, nochmals und nochmals, Sorgfalt, Humor, Gespür für Kinder und die Gruppe, unkompliziert, Neugier, Verantwortung übergeben, Stärken hervorkitzeln, Blick fürs Unscheinbare, Mut, Lust, Sinn im Unsinn finden, präsent sein, Objekte, Musik ..... alles mischen und damit spielen, dann wird Theater etwas gelebtes und ein Erlebnis mit Sinn.

 
Meine Vorgehensweise / Mein Arbeitsansatz

  

Im Vorfeld wird gemeinsam mit der Lehrkraft eine Geschichte, ein Thema oder ein Text ausgewählt. Diese Wahl dient als Ausgangspunkt für die kommende Arbeit.

  • Durch verschiedene Spiele, lernen wir uns kennen und es wird eine gemeinsame Sprache entwickelt und wichtige Regeln des Theaterspielens entdeckt.
  • Kopf, Herz und Hand einer jeden Person, sowie auch der Gruppe werden herausgefordert. Da „stille Wasser tief sind“, nehme ich mir die Zeit mit den Kindern zu tauchen und den „Hunden die bellen“ lernen wir das Beissen.
  • Wir entdecken das Scheitern als wichtiger Teil des Spielens und suchen Fehler, wie sie schöner nicht sein könnten, damit Neues und Überraschendes entstehen kann.
  • Mit der Gruppe wird eine Aufführung erarbeitet. Dies geschieht in gemeinsamer Arbeit, somit ist jedes Endprodukt ein Unikat und auf die Klasse zugeschnitten. Die Rollen entstehen, entwickeln sich, werden geteilt und gewechselt. Alle sind zu jeder Zeit der Arbeit wichtig und tragen zum Gelingen bei. Das Stück wird am Ende von der Gruppe getragen.
  • Theaterspielen bedeutet üben, proben, vergessen, scheitern, sich überwinden, erfinden, lachen, zuhören, aufnehmen, reagieren ...
  • Die Kinder werden herausgefordert präsent zu sein, über sich selber herauszuwachsen und sich hinzugeben.
  • Gerne integriere ich Alltagsgegenstände ins Spiel und entfremde sie – ein Stock wird zum Schwert, zum Fernrohr, zum Ast eines Baumes, zum Ruder .....


 

 

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