Steckbriefe MUS-E Artists

Prisca Beuchat



Kunstsparten
Tanz: Choreographie
Tanz: Improvisation
Rhythmik, Körper
Musiktheater
Gesang
Fotografie
Film
Skulpturen
Malerei
Gegenwartsmusik

 

Künstlerische Erfahrungen

Meine Berusfelder spielen in folgenden Bereichen:

Körperrealitäten: Physisches Lernen, Tanzen

die Würze der Wahrnehmung, ist für mich das Erleben von Kunst.

Ich arbeite seit zehn Jahren als Tanzpädagogin und Kunstvermittlerin in verschiedenen Vermittlungsprojekten in der Schweiz. „Der Körper als Medium der Kunsterfahrung“ steht im Zentrum meiner Arbeit. Ich entwickle in Zusammenarbeit mit Gruppen interdisziplinäre Vermittlungsprojekte an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Kunst. Die Projekte finden meistens ihren Abschluss in einer Tanztheatervorstellung.

 

Künstlerische Projekte:

Le parkour I,II,II interaktive Führung für Familien Konzept und Durchführung 2005 bis 2008 im Zentrum Paul Klee (Creaviva)

"Tanzbaustelle" ein Tanztheaterproduktion in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Lerbermatt Bern 2004 (DVD)

Museumsnacht Zentrum Paul Klee (Creaviva) 2006

"Wir servieren ihnen Klee" ein Tanztheater im Auditorium Zentrum Paul Klee Creaviva 2007 (DVD)

Ein tänzerischer Dialog in Klees Zaubergarten im Zentrum Paul Klee 2008

Radio Hörmal Poetry Slam im Zentrum Paul Klee 2008 (CD)

"Wilde Wörter" ein Tanztheater im Forum Zentrum Paul Klee Creaviva 2009/2010 (DVD)




 
Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit und ohne Kinder 1994-1996 Anstellung als Jugenarbeiterin im Bereich direkte Jugendarbeit JUSESO Fricktal

1995-1998 Fachlehrerin für Rhythmik an Kleinklassen in Basel

1997-1998 Schwangerschaftsvertretung als Leiterin des Gym- und Tanzstudios von Böatrice Bichsel Huttwil

2001-2011 Inhaberin und Leiterin des Tanzbetriebes Dance Loft im Spiegel b. Bern

2004-2011 Pädagogische Arbeit in der Kunstvermittlung im Zentrum Paul Klee und im Kunstmuseum Thun

seit 2010 im Team der Kunstvermittlung Thun

2011 Gastdozentin an der PH Bern
2011 Seminarleitung für eine Tagung von Mediamus

 

Meine Motivation zur Tätigkeit im Programm MUS-E

Meine persönliche Motivation ist die künstlerische Bewegung ansich immer wieder und von Neuem zu erforschen

Die Bewegung ist nicht nur ein ewiges Gesetz des Kosmos, sondern auch der Künste. Jede Kunsthandlung, jedes Kunstwerk lässt sich als eine Bewegung verstehen, und sei es auch in Stein gemeisselt: Musik ist die Bewegung der Töne, Tanz die Bewegung der Körper, Schauspieler bewegen sich in ihren Rollen, Filme und Videos sind bewegte Bilder, und ein Gemälde oder eine Fotografie besitzt ebenso eine innere Bewegung wie ein literarischer Text. Wenn sich bei mehreren Künstlern eine Verwandtschaft zeigt oder sie sich zu einer Gruppe zusammen- schliessen, spricht man von einer künstlerischen Bewegung. – Die Bewegung ist ein universales Prinzip der Natur, der Gesellschaft und der Kunst.

 

Meine Berusfelder spielen in folgenden Bereichen:

Körperrealitäten: Physisches Lernen, Tanzen

 die Würze der Wahrnehmung, ist für mich das Erleben von Kunst.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Zusammenführung von Körperrealitäten (physisches Lernen) und dem ästhetischen Erlebnis in der Kunst? Dabei habe ich mich auf eine eigene Forschungsreise gemacht. Bilder, Fotos und Videoarbeiten in der zeitgenössischen Kunst, lassen sich beschreiben, interpretieren und ergänzen. Meistens sind sie für den normalen Museumsbesucher jedoch verschlüsselt. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Arbeiten der KünstlerInnen zu entschlüsseln und dem Besucher einen eigenen Schlüssel dafür auszuhändigen. Meine Schlüssel sind die Körperrealitäten der Betrachter/TeilnehmerInnen . Ich gehe davon aus, dass jegliches mit einem Gefühl verbundene Tun dem Kunstbetrachter eine individuelle Bedeutung verleiht.

Um das ästhetische Erlebnis in der Kunst auszuschöpfen, führe ich die Menschen zuerst zu den Ihnen vertrauten alltäglichen Bewegungen wie Stehen, Warten Gehen, Sitzen, Putzen, Spielen etc. Diese Alltagsbewegungen ergeben dann kurze Performances. Die Performances werden vor den Kunstwerken aufgeführt und in einen direkten Bezug zur Kunst gestellt und erlebt. Wie lassen sich Verbindungen von Sinneseindrücken und Bewegung genauer beschreiben und nutzen? Wie entwickeln und beeinflussen sich Körper und Geist? Das sind Fragen welche mich auf meiner Forschungsreise begleiten und die mich motivieren mit Menschen in einen Austausch zu kommen.

 
Was macht die Einzigartigkeit meiner Workshops aus Das Potenzial meiner Arbeit  liegt darin ein „Labor für Wahrnehmung" zu sein, in welchem gemeinsam nach Zusammenhängen von Kunst und Bewegung gesucht wird und wo Bewegung, Tanz und Worte für neu Wahrgenommenes entstehen. Ziel ist es, über die Bewegung, den Teilnehmern die Anziehungskraft und den Zauber der zeitgenössischen Künste  näher zu bringen und das was sie dabei erleben, in persönliche Kunst umzusetzen. Die Projekte finden meistens ihren Abschluss in einer Tanztheatervorstellung. Das Kunstmuseum Thun wo ich als Kunstvermittlerin tätig bin, bietet unzählige Berührungspunkte für ein interdisziplinäres MUS-E Projekt. Das Museum bietet uns: zeitgenössische Kunst, Räumlichkeiten(Kunstküche, Ausstellung und Aussenraum) und den Konntakt zu lokalen Künstler.
 
Meine Vorgehensweise / Mein Arbeitsansatz

Ziele mit den Jugendlichen:

Tanz in seiner zeitgenössischen Ausprägung unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und die Entwicklung der künstlerisch-ästhetischen sowie kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen.Ich erhoffe mir, mit dieser Arbeit die  ganzheitliche Lernentwicklung des Einzelnen und der Klasse als Gemeinschaft zu fördern. Ich wünsche mir, dass während dem Projekt  Interesse und  Begeisterung für die zeitgenössischen Künsten erwachen.


 

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