Steckbriefe MUS-E Artists

Marco Gautschin



Kunstsparten
Rhythmik, Körper
Musiktheater
Gesang
Percussion
Gegenwartsmusik

 

Künstlerische Erfahrungen

-        Ich begann zu singen, danach folgten die ersten Worte. Die Liebe zur Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben

-        mehrjährige Banderfahrungen als Gitarrist und Bassist

-        Auftritte als Singer Songwriter mit Covers und Eigenkompositionen im In- und Ausland

-        Ausbildung zum Körpermusiker bei Andreas Gerber und Karin Enz Gerber in Liestal

-        diverse Kurse, Workshops und Weiterbildungen:

o    Rhythmus und Bodypercussion für Kids bei Richard Filz (Körpermusiker aus Österreich)

o    TakeTina bei Reinhard Flatischler (Gründer)

o    Rhythmus-Bausteine Gruppenmusizieren bei Thomas Viehweger (impuls-kurse)

o    Body-Music mit Charles Raszl (Mitglied von Barbatuques, Brasilien)

o    Body-Music Circle mit Mattias Wyss, Gründer von Clapappella

o    Obertonsingen bei Marcello Wick

Regelmässige TakeTina Gruppe bei Andreas Gerber           

 
Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit und ohne Kinder

-        mehrjährige Unterrichtstätigkeit als Primarlehrer auf der Mittelstufe in den Kantonen BE, BL & BS

-        Erarbeiten einer musikalischen Performance mit Kindern 
der Tagesstätte Bayasgalant in Ulaanbataar, Mongolei (Sommer 2014)

-        Praktika, Hospitationen, Besuche und gemeinsames Singen an Schulen u.a. in Georgien, Bosnien, Ecuador, Ghana, USA, Deutschland

-        musikalische Projekte mit verschiedenen Klassen:

o    Strassenmusik in der Stadt

o    Choreografische Umsetzung von Mani Matter Liedern

o    Gumboot-Aufführung mit 6. KlässlerInnen

o    Entwickeln von eigenen Becherbeats (Cupsong-Erweiterung), Abschluss als Videoclip

o    BruSchniKla mit Gotte-/Göttiklassen

o    Singen in Altersheimen

o    Abschluss-Musical ‚Replay’ mit 6. KlässlerInnen

o    Szenische Aufführung der Geschichte von Momo mit philosophischem Klangcafé

o    Rhythmisches Morgenritual mit Jungs aus drei 8. Klassen

o    Table Percussion mit einer gymnasialen Abschlussklasse



-        frischgebackener Vater

 

Meine Motivation zur Tätigkeit im Programm MUS-E

Mir entspricht die Vision von MUS-E-Gründer Yehudi Menuhin voll und ganz, wonach Kunst und Kultur der Entfaltung, Bildung und Verständigung von Menschen dienen. Ich habe mich in seine Aussage verliebt: „Kinder müssen zuerst singen und tanzen lernen. Mathematik und Sprachen folgen später“.

 

 
Was macht die Einzigartigkeit meiner Workshops aus

Meine Begeisterung, den eigenen Körper als Instrument zu benützen, ist ansteckend.

Meine Spontanität hilft, (Schul-) Themen, Ideen und plötzliche Einfälle in Musik zu verwandeln.

Durch meine Fantasie werden die Workshops zu Playshops... oder wie Alan Watts einst sagte: „Music, as an art form, is essentially playful. We say you play the piano, you don’t work the piano“.

 

Warum Körpermusik? Die Vorteile sind offensichtlich und diverse Bereiche können bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden:

 

-        das Rhythmusgefühl

-        die Motorik

-        die Stärkung des Selbstvertrauens durch Improvisation

-        der Bewegungsdrang

-        das Spüren des eigenen Körpers

-        der Kontakt mit der eigenen Stimme

-        die Lernfreude

-        die Sozial- und Selbstkompetenz

 

Ein positives Musikerlebnis bei den jungen Menschen ist mir wichtig. Dabei spielt das gegenseitige Vertrauen in der Gruppe eine zentrale Rolle. Beim Spielen, Komponieren und Erschaffen in meinen Projekten gehört ausdrücklich auch das Fehlermachen dazu.

 

Jede Stimme ist einzigartig und das wohl vielfältigste Werkzeug in der Bodymusic. Durch das gemeinsame Singen vermengt sich jeder Teil einer Gruppe zu einem klangvollen Ganzen von harmonischer und manchmal auch disharmonischer Schönheit.

 

Meine Circlesongs sind nicht planbar und eignen sich gut als Einstieg oder als Auflockerung. Durch diese Form entstehen improvisierte Kunstwerke vom Feinsten: mal schräg, mal lustig, mal klangweilig oder einfach schön.  

 

Wenn es bei einer Bodypercussion wild zu und her geht, bin ich dankbar für meine pädagogische Erfahrung, weil ich je nach Situation das Chaos und die Unruhe auffangen und gleichzeitig das kreative Wirken der Kinder hervorheben kann.

 
Meine Vorgehensweise / Mein Arbeitsansatz

Wir geben alles in einen Topf: die Vision von MUS-E, die Neugier der Kinder, die Ideen, Vorstellungen und Wünsche der Lehrkraft, die Vorgaben des Lehrplans, die Auflagen der kantonalen Behörden, die Hoffnungen der Eltern sowie meinen musikalischen Ideenreichtum und meine Erfahrung in der Projektarbeit mit Kindern.

 

Dann vermischen wir alles und rühren gut um: wir klatschen, schnipsen, patschen, stampfen, singen, schnalzen, klopfen, lachen, pfeifen, summen... und kreieren so mit viel Herzblut, Engagement und mit der Kraft der Gruppe ein delikates Repertoire nach unserem Geschmack.

 

Zum Schluss laden wir liebe Menschen ein und servieren wir ein körpermusikalisches Birchermüesli. 

 

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