Steckbriefe MUS-E Artists

Pascal Baur



Kunstsparten
Fotografie
Skulpturen
Malerei

 

Künstlerische Erfahrungen

Autodidaktischer Zugang zu kreativen Tätigkeiten und zentrale Freizeitbeschäftigung seit frühster Jugend. Schwergewicht im dreidimensionalen Gestalten von Indianischen Kulturgegenständen.

Selbstständige Erwerbstätigkeit ab 2008 als freischaffender Künstler, hauptsächlich mit der Anfertigung von Holzskulpturen.

2009:

-Bärenskulptur für Bundesrat Samuel Schmid (Geschenk zur Demission).

-Teilnahme an den 3. Kettensägenkunsttagen Oberes Kinzigtal, Schwarzwald, Deutschland.

-Hauptfiguren für den Prozessionsturm „Fiore del Cielo“ in Viterbo, Italien http://www.baur-holzkunst.ch/santa%20rosa.htm  (vom Papst abgesegnet und 2015 an der Weltausstellung in Mailand).

2014:

-Teilnahme am Symposium „Kunst am Berg“ in Fiss, Tirol, Österreich.

2015:

Erstes MUS-E-Projekt an der Lenk im Simmental: Schnitzen von traditionellem Totempfahl http://baur-holzkunst.ch/totem.htm

 
Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit und ohne Kinder

2009: Am Prozessionsturm in Viterbo (auch „Macchina di Santa Rosa“genannt), war in der Endphase eine Zusammenarbeit mit Architekten, Bauherr, Maler und Beleuchtungstechniker erforderlich.

2015: Mit der technischen Leitung beauftragt, entdeckte ich beim Totempfahlschnitzen mit 23 Kindern die mir entgegengebrachte Sympathie.

 

Meine Motivation zur Tätigkeit im Programm MUS-E

Im Kindergarten wurde ich zum Zeichnen motiviert. In der Schule interessierte mich nur das Zeichnen. Doch leider war dies nie ein Hauptfach. In den letzten Schuljahren waren die Fächer Zeichnen und Singen sogar verschrien. Hinsichtlich Kreativität, war die Deformierung der Kinder für den Schweizer Arbeitsmarkt damit abgeschlossen.

MUS-E Programme wirken schon frühzeitig diesem Prozess entgegen, weil man erkannt hat, dass die Förderung der Kreativität für alle Lebensbereiche von Nutzen ist. Talente erkennen und unterstützen, statt der Zwangseingliederung in die Mittelmässigkeit zu überlassen, ist das fortschrittlichere Lernziel von heute. MUS-E setzt in der Schulstube neue Massstäbe und macht dort weiter wo man im Kindergarten angefangen hatte. Ich möchte dieses Vorgehen mit meinem Beitrag unterstützen – in der Hoffnung, dass die Kinder dereinst einen Beruf wählen möchten, bei dem es nicht nur um „viel Geld verdienen“ geht.

 
Was macht die Einzigartigkeit meiner Workshops aus

Kinderträume zu wecken und zu realisieren.

Jedes Projekt, und wurde es vorher auch noch nie gemacht, wird dank sorgfältiger Planung zum Erfolg.

 
Meine Vorgehensweise / Mein Arbeitsansatz Ich will den Kindern beweisen, dass ihr Argument „das kann ich nicht“ unhaltbar ist, bevor sie es nicht ausprobiert haben. Schwierig, mühsam, riskant, nicht lohnenswert…all das lässt sich überwinden. Sie sollen Mut und Selbstvertrauen aufbauen können, um schliesslich zur Überzeugung zu gelangen, dass nichts was ein anderer kann, ihnen nicht auch gelingen könnte. Ungeachtet unseres Wertesystems im Bildungswesen und im späteren Berufsleben, gilt es ihre Kreativität zu entdecken und schätzen zu lernen. Ich möchte ihnen zeigen, dass man mit Geduld und Disziplin grosse Taten vollbringen kann.

 

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