Steckbriefe MUS-E Artists

Daniel Linder



Kunstsparten
Rhythmik, Körper
Musiktheater
Gesang
Gegenwartsmusik

 

Künstlerische Erfahrungen

Als Musiker und Komponist ab 1988 mit den Gruppen So Nicht, Alboth!, Shwaan, Syg Baas und Steamboat Switzerland auf Konzertreisen und an Festivals auf 3 Kontinenten unterwegs. Arbeiten in zeitgenössischer Musik mit Christoph Schweizer, Dorothea Schürch, Hans Koch, Maru Rieben, Werner Lüdi, Christine Lauterburg, Mich Gerber, Bernadette Hengst, Kaspar & Peter Brötzmann, Lucas Niggli u.a.

An der Veröffentlichung von 14 Alben beteiligt. Mit Alboth! in Hamburg zweimal vom Kulturmagazin Szene zum Konzert des Jahres ausgezeichnet.

Als Komponist Arbeiten für Tanz- und Theaterproduktionen von Christoph Winkler, Club 111, 750 Jahre Stadtrechte Thun und für multimediale Stücke von Team Resonanz. Nachhaltige Klangkonzepte für Blankton Sound Design.

 
Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit und ohne Kinder

2006 Heidi lernt rappen. Musikalisches Theater von und mit Kindern, mit Barbara Balba Weber (Tönstör) Aufführungen CH.

2008/9 Homer Grundschule Berlin. Musikunterricht 2./3. Klasse.

Ab 2011 Gesangsunterricht, Stimmbildung im Einzel- oder Gruppenunterricht, Klubschule.

Ab 2013 Erziehungsdirektion Kanton Bern, Programm Bildung und Kultur, künstlerische Musikvermittlung in Schulklassen des Kantons Bern, ab Kindergarten bis Oberstufe.

2015–2016 Kultur macht Schule Aargau, Fachstelle Kulturvermittlung, musikalische Projekte mit Schulklassen.

2015–2017 Hakuna Matata. Leiter multikultureller Kinderchor SRK.

Gruppenarbeiten ohne Kinder siehe oben, Künstlerische Erfahrungen.

 

Meine Motivation zur Tätigkeit im Programm MUS-E

Durch experimentieren mein Vertrauen in den eigenen Ausdruck stärken. Vielleicht grundlegende Lösungswege stimulieren. Lohnarbeit..


 
Was macht die Einzigartigkeit meiner Workshops aus

Ich arbeite mit den Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe. Wir finden experimentierend unsere Stimme, komponieren Musik zu Themen aus dem Regelunterricht oder einfach zu Themen, die die Lernenden bewegen. Wir proben und führen die Musik auf, auch ohne Kenntnisse von Noten, Musiktheorie oder Instrumenten. Dabei spielt die Auftrittskompetenz eine wichtige Rolle, wir reflektieren laufend und kritisieren uns gegenseitig konstruktiv.

Das scheinbar Unwichtige darf Bedeutung erhalten. Auf der Grundlage von Wertschätzung an Mitspieler*innen und Material können wir uns gegenseitig stärken und zuletzt mit Stolz unser eigenes Werk präsentieren. Jede*r darf aus einer Position heraus agieren, die selber gefunden wurde, die ihr oder ihm entspricht.


 
Meine Vorgehensweise / Mein Arbeitsansatz

Der Kompositionsprozess wird begleitet von Spielen aus der Theaterpädagogik. Die Module werden gern prozessorientiert gehalten, wir können auch Ziele formulieren. Die Lektionen finden im Plenum und in Gruppen statt. Von Seite der Lehrperson ist musikalische Bildung nicht erforderlich. 

Zu den Leitbildern gehören die Inhalte von Prof. Gerald Hüther. Nach meiner Erfahrung kann sich auf dieser Grundlage die intrinsische Motivation der Lernenden entfalten und das Klassenklima erhellt sich.

 

 

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